Wer wir sind?

Wir sind eine wachsende Gruppe von Einzelpersonen. Einige von uns sind seit einiger Zeit im Mobilitäts-/Verkehrs-/Klimabereich ehrenamtlich oder professionell aktiv, andere wiederum nicht. Uns eint die Enttäuschung über das Versagen der Bundesregierung bei der Verfolgung der Vision Zero (Senkung der Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten im Straßenverkehr auf Null) und uns empört die dahinterliegende zynische Haltung.

Was wir wollen?

Wenn tausendfacher Blutzoll offenbar der regierungsamtlich akzeptierte Preis für den automobilen Lebensstil ist, dann verlangen wir zumindest ein bisschen Anstand. Wir wollen, dass gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin ein zentrales Mahnmal der Bundesrepublik Deutschland für die im Straßenverkehr Getöteten errichtet wird. Es soll ein zentraler Trauerort für die Angehörigen und Freund*innen der Getöteten entstehen. In räumlicher Nähe zu dem Ort, an dem diejenigen sitzen, die für die Sicherheit auf den Straßen zentral politische Verantwortung tragen, ist das Mahnmal auch als täglicher Ansporn zu verstehen, die Vision Zero strategisch anzugehen und Wirklichkeit werden zu lassen.